Kerala prüft Entlastung nach 120-%-Steuer auf alkoholarme Getränke und heftiger Kritik

23.06.2026

Der Verbrauchssteuerminister soll sich mit dem Ministerpräsidenten treffen, während Hersteller Budgetstufen von bis zu 175 % für Getränke mit bis zu 20 % Alkoholgehalt anfechten.

Keralas Verbrauchssteuerminister wird voraussichtlich mit Ministerpräsident Pinarayi Vijayan zusammentreffen, um über die wachsende Kritik an der neuen steuerlichen Behandlung alkoholarmer Getränke im Bundesstaat zu sprechen. Der Streit hat die Aufmerksamkeit von Herstellern und Verkäufern von Wein und anderen Getränken im Bundesstaat auf sich gezogen.

Im Zentrum steht die in Keralas Haushalt angekündigte Staffelung für Getränke mit einem Alkoholgehalt zwischen 0,5 % und 20 %. Nach den im Zuge der Haushaltsdebatte kursierenden Details werden Produkte mit einem Alkoholgehalt von 0,5 % bis 10 % mit 120 % besteuert, während für solche über 10 % bis 20 % ein Satz von 175 % gilt.

Die diskutierte Entlastung dürfte darauf abzielen, diese Belastung für Getränke mit niedrigerem Alkoholgehalt zu verringern. Die Angelegenheit ist sensibel geworden, weil die derzeitige Struktur eine breite Palette von Produkten betrifft, die zwischen Erfrischungsgetränken und Spirituosen in voller Stärke liegen, darunter einige Weine und ähnliche Getränke.

Jede Änderung wäre für den Getränkefachhandel in Kerala von Bedeutung, da Steuersätze in dieser Höhe die Endpreise im Handel, die Produktpositionierung und Produktionsentscheidungen direkt beeinflussen können. Eine Überarbeitung könnte verändern, wie alkoholarme Getränke im Bundesstaat hergestellt, vermarktet und verkauft werden, insbesondere für Unternehmen, die Wein oder leichtere Alkoholkategorien ausbauen wollen.

Das Treffen zwischen dem Verbrauchssteuerminister und dem Ministerpräsidenten findet statt, nachdem die Haushaltsbestimmungen eine Kontroverse darüber ausgelöst haben, ob die aktuellen Stufen für Produkte, die nicht zusammen mit höherprozentigem Alkohol eingestuft werden, zu hoch sind. Die breitere Reformdebatte umfasst laut der berichteten Darstellung des Streits auch die Besteuerung von Wein und Spirituosen.

Eine endgültige Entscheidung war in den vorliegenden Informationen öffentlich nicht im Detail genannt worden.