20.04.2026

Ein Brite ist am Montag zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er nach Angaben der Behörden einen Kreditbetrug über 97 Millionen Dollar betrieben haben soll, der auf falschen Behauptungen beruhte, teure Weinsammlungen würden die Geschäfte absichern.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, der Mann habe Investoren und Kreditgeber dazu gebracht, Geld bereitzustellen, indem er behauptete, die Darlehen seien durch wertvolle Weinvermögenswerte besichert. Tatsächlich stellten Ermittler fest, dass der Wein entweder massiv überbewertet war oder überhaupt nicht existierte. Das System diente nach den Feststellungen des Gerichts dazu, einen luxuriösen persönlichen Lebensstil zu finanzieren und den Anschein eines legitimen und erfolgreichen Unternehmens aufrechtzuerhalten.
Der Fall verstärkt die wachsende Sorge um Kredite, die an alternative Vermögenswerte gekoppelt sind, bei denen sich Posten wie Wein, Kunst und Sammlerstücke nur schwer überprüfen und bewerten lassen. Die Behörden sagten, der Betrug habe von dieser mangelnden Transparenz profitiert und es dem Angeklagten ermöglicht, Sicherheiten vorzulegen, die von den Kreditgebern vor der Auszahlung nicht ordnungsgemäß geprüft werden konnten.
Strafverfolgungsbehörden teilten mit, dass sie den gesamten Umfang der Operation weiterhin untersuchen und alle möglichen Betroffenen auffordern, sich mit Informationen zu melden. Die Verurteilung erfolgte, nachdem Ermittler den Geldfluss nachverfolgt und zu dem Schluss gekommen waren, dass die Kreditstruktur als Tarnung für Täuschung und nicht als echte Finanzierungsvereinbarung genutzt worden war.
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